70 Jahre Ortsgruppe... - IG BCE OG Lünen-Brambauer

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70 Jahre Ortsgruppe...

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Brambauer und der Bergbau, dazu eine lebendige Gewerkschaft. Eine Dreiecksbeziehung für die Ewigkeit.



Die Spuren eines geniales Bundes sind auch nach der Schließung der Zeche Minister Achenbach sowie der Fusion der Arbeiter- und Angestelltenortsgruppe der IGBCE Brambauer am 10. April, nach 70 Jahren zu einer Ortsgruppe, im Ortsteil unübersehbar.
 
„Zusammenhalt, Nähe, Ansprechpartner, Gemütlich- und Geselligkeit. Die Leute konnten und können mit all ihren Problemen zu uns kommen. Ebenso das Zusammengehörigkeitsgefühl und das ehrliche Wort waren stärker als ein schriftlicher Vertrag“, stellte Manfred Pöhland, jetziger Vorsitzender der fusionierten IG BCE Ortsgruppe Lünen–Brambauer, vor der Gewerkschaftshütte am Alfredplatz fest, und erntete zugleich Kopfnicken von Peter Freiß, dem einstigen Aushängeschild der IGBCE–Angestelltenortsgruppe.
 
Daneben präge auch der Gewerkschaftsgarten am alten Schachtgelände III, das Informationsbüro der IGBCE, erstmals am Alfredplatz 10, danach auf der Sudbergstraße und heute in den Räumen der AIL, sowie die zahlreichen Exponate aus alten Bergbautagen wie alte Grubenleuchten, ein Stück Kohle oder die heilige Barbara (Schutzpatronin der Bergleute) die unübersehbare Handschrift der Gewerkschaft.
 
Ein echtes Filetstück gelang jedoch Anfang der „90er“ Jahre mit der Umgestaltung des Alfredplatzes. Dank einer gemeinsamen Initiative des THW, der Pamp–Bau, der Stadt Lünen, Abteilung Stadtgrün, der Glückauf sowie der IGBE Ortsgruppe West konnte der ehemalige Löschteig zu einer Kombination aus Parkplatz, Spielplatz und Grünfläche umgewandelt verschönert werden.
 
„Diese Aktion ragt doch besonders hervor und sollte aus einer Vielzahl an Aktion der letzten Jahrzehnte nochmal in den Vordergrund gestellt werden“, so die einstimmige Meinung von Dieter Kniffka, Manfred Pöhland, Peter Freiß und Reinhold Schlierkamp während eines Rundgangs durch eine alte Bergarbeitersiedlung in Brambauer.
 Ferner seien die Nähe zu den Mitgliedern, die Betreuung in sozialrechtlichen Fragen, der Wohnungssuche, die Möglichkeit der politischen Bildung sowie der Erhalt von Arbeitnehmerrechten auch nach der Fusionierung der beiden Ortsgruppen durchaus gesichert und biete damit Erfolgsgaranten für alle gesellschaftlichen Schichten in Brambauer.

Text und Bilder: Michael Blandowski
 
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