Bergbau zeigt Solidarität - IG BCE OG Lünen-Brambauer

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Bergbau zeigt Solidarität

Aktuelles


Vorstandsmitglieder der RAG-Stiftung und der RAG stellen Bildungsprojekt für Flüchtlinge am Standort Ibbenbüren vor.
Eine dauerhaft selbstständige Lebensführung für Flüchtlinge in Deutschland – dieses Ziel verfolgt das Bildungsprojekt „Schulterschluss mit dem Bergbau“ der RAG-Stiftung und der RAG. Auch am Berufskolleg der RAG Anthrazit Ibbenbüren läuft das Projekt seit März.

Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Vorstandsmitglied der RAG-Stiftung, und Peter Schrimpf, stellvertretender RAG-Vorstandsvorsitzender, machten sich vor Ort ein Bild von den aktuellen Entwicklungen des Bildungsprojekts am Standort Ibbenbüren. Die Bürgermeisterin der Gemeinde Mettingen Christina Rählmann als Vertreterin der Bürgermeister der Kohlenregion, der Arbeits­direktor der RAG Anthrazit Ibbenbüren Jörg Buhren-Ortmann sowie Hermann Oecking, Geschäftsführer vom TÜV Nord Bildung, der das Projekt durchführt, begleiteten sie.

Arbeit schafft Integration
Das Bildungsprojekt setzt auf Sprachkurse, Berufsfelderkundung und berufspraktische Tätigkeiten. Das führt der TÜV Nord Bildung an den einzelnen Standorten durch. „Nichts ist Integration schaffender als Arbeit“, erklärte Bärbel Bergerhoff-Wodopia. Deswegen erhalten die Flüchtlinge, die aus Ländern wie Syrien, Iran, dem Irak oder Eritrea stammen, die relevanten beruflichen Sprachkenntnisse und eine intensive Einführung in die technisch-gewerbliche Berufsausbildung.

Zusammenarbeit funktioniert
„Die Umsetzung des Projekts war schon eine Herausforderung, da wir der einzige aktive Standort sind, an dem es durchgeführt wird. Aber die gute Zusammenarbeit zwischen Ausbildung, Werkstätten und Berufsschule hat die Umsetzung möglich gemacht“, so Buhren-Ortmann. Die Tatsache, dass Ibbenbüren als aktiver Standort das Projekt durchführt, zieht noch weitere Maßnahmen mit sich. So erhalten alle Projektteilnehmer eine umfassende Brandschutz- und Sicherheitsunterweisung.
Die Flüchtlinge zeigten beim Ortstermin, was sie in den vergangenen Monaten gelernt haben. Über die Chance für die Flüchtlinge freute sich auch Mettingens Bürgermeisterin. Schließlich sei eine gute Bildung die Grundlage für das spätere Leben. „Für uns war es nie ein Thema, woher der Kumpel kommt“, betonte Schrimpf. Dass der Bergbau solch ein Projekt umsetzt, liege nahe. Die Tugenden Solidarität, Respekt, Verlässlichkeit und Treue seien im Bergbau beheimatet.

Quelle: Steinkohleonline
 
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